Der Friedhof von Niederhof
Der älteste jüdische Friedhof in Vorpommern als Spiegel jüdischen Lebens, Dt/hebr
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Zusatztext
Bis weit in die Neuzeit hinein war es jüdischen Menschen verboten, sich in Vorpommern anzusiedeln. Ab 1757 wurde zunächst eine kleine Gruppe in Stralsund geduldet, als den Stralsunder Geschäftsleute Joachim Ulrich Giese und Adolf Friedrich von Olthof die Lizenz zur Münzprägung von der schwedischen Regierung in Pommern verpachtet und dafür jüdische Experten im Geschäft mit Edelmetallen benötigt wurden. Diese wenigen Jüdinnen und Juden durften ihre Toten allerdings nicht innerhalb Stralsunds bestatten, sondern mussten jüdische Friedhöfe auf mecklenburgischem Gebiet (Ribnitz und Bad Sülze) nutzen, wo zu dieser Zeit liberalere Judengesetze galten.
Weitere Details
Erschienen: 06.08.2025
Umfang: 284 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.8 x 23.5 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783947064267
Umbreit-Nr.: 2908195
