Das Bildungssystem des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik
Eine Schulbuchanalyse zur politischen Wertevermittlung
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Zusatztext
Jedes politische System verteidigt sich selbst. Neben vielen staatlichen Kontrollmechanismen, geschieht dies auch meist mittels einer politischen Wertevermittlung in den jeweiligen Bildungssystemen. Eine solche Vermittlung ist manchmal propagandistisch offen, manchmal aber auch versteckt angelegt. Diese Forschungsarbeit versucht am historischen Aspekt des Systemwechsels von Römischer Republik zum Kaiserreich, jene Vermittlung anhand von historischen Schulbüchern für das Deutsche Kaiserreich und die Weimarer Republik nachzuweisen. Dabei genügen nicht allein eine bloße Analyse und der Vergleich infrage kommender Bücher - es erfolgt vielmehr der beispielhafte Versuch, die Ergebnisse in ihren bildungs-, schul- und unterrichtshistorischen Kontext einzubetten um somit politische Wertekontinuitäten, aber auch Brüche, voll zu erfassen. So steht dabei die Frage, inwiefern sich der Versuch einer Demokratisierung durch die Weimarer Republik in den einzelnen Schulbüchern wiederfindet, ebenso im Fokus, wie jene nach den Trägern der Demokratisierung im Bildungssystem.
Autorenportrait
Dr. Oliver Miller (geb. in Augsburg) studierte nach seinem Abitur in Celle die Fächer Latein und Geschichte auf (Gymnasial-)Lehramt an den Universitäten Freiburg und Göttingen. Dort legte er 2007 sein erstes Staatsexamen ab. Seit dem Ende seines Referendariats 2009 unterrichtet er an der St. Ursula-Schule Hannover. Seine Promotion zum Dr. phil. schloss er 2019 ab. Parallel hierzu lehrt er an der Universität Hannover im Bereich Sonderpädagogik / Historische Perspektive des Sachunterrichtes.
Weitere Details
Erschienen: 07.01.2019
Umfang: 460 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.5 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783946331858
Umbreit-Nr.: 6213395
