Verlorene Posten
Schriftsteller - Waldgänger - Partisan
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Zusatztext
Bis 2012 war der Schriftsteller Richard Millet fester Bestandteil der geistigen Welt Frankreichs, zwei seiner Romane sind in deutscher Übersetzung erschienen. Mittlerweile gilt er als Außenseiter, weil seine 'Literarische Eloge auf Breivik' nicht ins intellektuelle Spiel paßt und einen Skandal internationalen Ausmaßes auslöste. Millet formulierte darin seine Abneigung gegen die aufgezwungene Ideologie des Multikulturalismus und gegen Breiviks Tat als eines Symptoms für den Verfall angemessener Widerstandsformen. Millets Ausbruch steht nicht isoliert - die politischen Publizistik markiert längst "Verlorene Posten", die er wahlweise besetzt. Der vorliegende Band versammelt alle essentiellen Texte Millets, darunter "Antirassismus als Terror gegen die Literatur", "Phantomsprache" und "Der erschöpfte Sinn". Alle erscheinen erstmals in deutscher Sprache.
Autorenportrait
Richard Millet (Jahrgang 1953) ist ein franzosischer Romancier und Essayist. Er verbrachte seine ersten Lebensjahre im Libanon und kehrte spater dorthin zuruck, um im Burgerkrieg auf Seiten christlicher Falan- gisten zu kampfen. Mittlerweile lebt er wieder in Paris.Millets Werk umfaßt uber 50 Publikationen, 1994 erhielt er den Essay-Preis der Academie francaise. Der 2002 aufgeloste Alexander-Fest-Verlag ließ zwei seiner Romane ins Deutsche ubersetzen.
Weitere Details
Erschienen: 18.05.2018
Umfang: 228 S.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 2.3 x 21.2 x 14.2 cm
ISBN/EAN: 9783944422251
Umbreit-Nr.: 5874090
