Das Staatsarchiv Hamburg im Nationalsozialismus
Veröffentlichungen aus dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg 24
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Zusatztext
Archive sind Orte der Geschichte, in denen Zeugnisse der Vergangenheit aufbewahrt und der Nutzung zugänglich gemacht werden. Auch verwahren sie Dokumente, die Zeugnis über ihre eigene Vergangenheit ablegen. Der Einfluss von Politik und Ideologie auf die archivische Tätigkeit war im Nationalsozialismus stark ausgeprägt. So hat das Staatsarchiv Hamburg bei der Erstellung der sogenannten Ariernachweise aufgrund der von ihm aufbewahrten Quellen eine besondere Position eingenommen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Vergangenheit und die Rolle des Staatsarchivs sowie der dort tätigen wissenschaftlichen Archivare - Heinrich Reincke, Hans Kellinghusen, Erich von Lehe und Kurt Detlev Möller - im Nationalsozialismus auf der Basis von Geschäftsakten und betrachtet die dabei gewonnenen Ergebnisse vor dem Hintergrund aktueller Forschungen.
Weitere Details
Erschienen: 14.01.2016
Umfang: 172 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.6 x 22.6 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783943423297
Umbreit-Nr.: 2946099
