Das klerikale Kartell
Warum die Trennung von Kirche und Staat überfällig ist
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Zusatztext
Deutschland ist kein Kirchenstaat. Jedenfalls in der Theorie. Wir leben in einem säkularen Verfassungs-Staat. Es herrscht Glaubensfreiheit. Gläubige, Andersgläubige und Ungläubige müssen miteinander auskommen. Alle Bürger dürfen ihren Gott, auch ihre Götter haben, der Staat selbst aber muss gottlos sein. Doch genau daran hapert es. Obwohl die Kirchen hierzulande seit Jahrzehnten rapide an Mitgliedern verlieren und inzwischen weniger als die Hälfte der Bevölkerung Mitglied in einer der beiden christlichen Großkirchen ist, bestehen die Kirchen auf jahrhundertealten Privilegien. Und der Staat gewährt sie ihnen - in Form von Sonderrechten, zweifelhaften Subventionen und steuerlichen Vergünstigungen. Helmut Ortner beschreibt faktenreich die andauernde Verletzung des Verfassungsgebots staatlicher Neutralität - und was dagegen zu tun ist. Darüber hinaus wirft er einen Blick auf kirchliche Kuriositäten, die überdeutlich zeigen, wie weit die Kirche vom aufgeklärten Geist des 21. Jahrhunderts entfernt ist.
Autorenportrait
HELMUT ORTNER, Jahrgang 1950, hat bislang mehr als zwanzig Bucher, uberwiegend politische Sachbucher und Biografien veröffentlicht. Im Nomen Verlag erschienen: 'Der Hinrichter - Roland Freisler, Mörder im Dienste Hitlers', 'Der einsame Attentäter - Georg Elser', 'Fremde Feinde - Sacco & Vanzetti, ein Justizmord' sowie 'Ohne Gnade - Eine Geschichte der Todesstrafe', 'EXIT - Warum wir weniger Religion brauchen - Eine Abrechnung' und 'Widerstreit - Über Macht, Wahn und Widerstand'. Zuletzt veröffentlichte er den Essayband 'Volk im Wahn - Hitlers Deutsche oder Die Gegenwart der Vergangenheit'. Seine Bucher wurden bislang in 14 Sprachen ubersetzt.
Weitere Details
Erschienen: 01.03.2024
Umfang: 272 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.6 x 21.5 x 13.9 cm
ISBN/EAN: 9783939816959
Umbreit-Nr.: 2761926
