Bossing
Mitspieler und organisationale Einflüsse
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Zusatztext
In der bisherigen Mobbing/Bossing-Forschung finden sich Hinweise darauf, dass Mobbinghandlungen in mehr als der Hälfte aller Fälle von Vorgesetzten ausgehen oder unter deren Mitwirkung stattfinden. Da die Anzahl der Führungskräfte im Vergleich zu ArbeitnehmerInnen ohne Personalverantwortung naturgemäß deutlich geringer ist, sind Vorgesetzte demnach als Mobber und somit Bossing - als spezialisierte Form des Mobbings - überrepräsentiert. Mobbing findet also ganz offensichtlich überwiegend als Bossing statt. Mit der ersten qualitativen Studie zu Bossing in Deutschland befasst sich Stephan Rusch mit einem Teilaspekt der sozialen Verhältnisse am Arbeitsplatz und mit den Fragen, welchen Mitspielern neben den Bossern eine gewichtige Rolle zukommt und inwieweit auch organisationale Einflüsse Bossing begünstigen.
Autorenportrait
Arbeits- und Organisationspsychologe (M.A.) und Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Stephan Rusch arbeitete 32 Jahre für die Polizei Bremen, davon 25 Jahre in Führungsfunktionen. Der Kriminalhauptkommissar a.D. arbeitet heute als Unternehmensberater u.a. im Bereich der Organisations- und Personalentwicklung sowie des Projektmanagements. Darüber hinaus nimmt er Lehraufträge zu den Themen Betriebliches Gesundheitsmanagement und Personalmanagement wahr. Stephan Rusch ist Stressmanagementtrainer und Entspannungspädagoge sowie Medienhelden- Multiplikator (Medienhelden: Ein Programm zur Förderung der Medienkompetenz und zur Prävention von Cyberbullying).
Weitere Details
Erschienen: 01.12.2014
Umfang: 128 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 22 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783939564393
Umbreit-Nr.: 7547661
