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Wer dichtete den Text zu Carl Philipp Emanuel Bachs Lied Die Küsse?

Cover von Wer dichtete den Text zu Carl Philipp Emanuel Bachs Lied Die Küsse?

Schiemenz, Günter Paulus

Kartoffeldruck-Verlag

4.00

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Zusatztext

Zu den noch heute gesungenen Liedern Carl Philipp Emanuel Bachs gehören Die Küsse. Wer den Text gedichtet hatte, war den damaligen Kennern der anakreontischen Dichtung wie K. W. Ramler und J. W. L. Gleim bekannt, aber die Identität des Verfassers wurde dem Publikum sorgsam vorenthalten. Hierfür gab es gute Gründe, die man dem Gedicht nicht mehr ansieht. Für die Zeitgenossen, die mit den Zusammenhängen vertraut waren, war es dagegen höchst anstößig.

Autorenportrait

Der namhafte Chemie-Professor Alexander Borodin verdankt seinen Nachruhm seiner Oper Fürst Igor, und Georg Christoph Lichtenberg, Professor der Physik an der Universität Göttingen und Zeitgenosse Wielands und der Dichter des Göttinger Hains, schrieb Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht (Sudelbücher J 860). Günter P. Schiemenz, geboren 1932 in Berlin, studierte und promovierte an der Universität Göttingen und wirkte von 1971 bis zu seiner Pensionierung 1997 als Professor für Organische Chemie an der Universität Kiel. Seiner Studie über Die Küsse gehen vier andere Untersuchungen über Klopstocks Freund Nikolas Dietrich Giseke und dessen Sohn Ludwig, den Dichter des Beresinalieds, voraus (G. P. Schiemenz, Der liebe Sonntag kömmt heran mit freundlichem Geläute. Ein Gedicht, das zum Volkslied wurde, und sein um die Urheberschaft geprellter Sondershausener Verfasser, Wezel-Jahrbuch - Studien zur europäischen Aufklärung 1 [Schriften der Johann-Karl-Wezel-Gesellschaft 2] (1998) 162-182; "O Gott, was sonst so tief versteckt, dass es kein Weiser findet". Ein Lied im Lauenburgischen Kirchengesangbuch und sein Dichter, Schriften des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte 52 (2006) 145-179; Ludwig Giseke und der Rangstreit deutscher Mädchen. Zum 250. Geburtstag des Dichters des Beresinalieds, Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg 146 (2006) 389-408; Wenn des zärtlichen Glems Auge mir nun nicht mehr lächelt? Schubarts Fehldruck von Klopstocks Ode an Ebert, Monatshefte 102 (2010) 133-146 [Madison WI, USA]).

Weitere Details

Erschienen: 16.01.2018

Umfang: 76 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.6 x 19 x 12 cm

ISBN/EAN: 9783939526322

Umbreit-Nr.: 3538748

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