Schändungen jüdischer Friedhöfe in der DDR
Eine Dokumentation, Positionen, Perspektiven, Diagnosen 1, Positionen - Perspektiven - Diagnosen 1
Metropol Friedrich Veitl-Verlag
€16.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr
Zusatztext
Übergriffe auf jüdische Friedhöfe waren in der DDR kein seltenes Phänomen. Sie umfassten das Umstoßen und Beschädigen der Grabsteine, in einigen Fällen ein regelrechtes Zertrümmern der Denkmale, aber auch nazistische Schmierereien. Häufig wurden Grabsteine gestohlen, Friedhofsmauern eingerissen und abgetragen. Nicht wenige Friedhöfe waren darüber hinaus nahezu unkenntlich geworden, verwahrlost oder eingeebnet und bebaut, andere als private Gärten oder Äcker vereinnahmt. Täter wurden selten ermittelt, die Schändungen meist verschwiegen - so sind antisemitische Übergriffe bis heute nicht im öffentlichen Bewusstsein über die DDR-Geschichte präsent.
Weitere Details
Erschienen: 16.02.2007
Umfang: 144 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.1 x 20.9 x 13.6 cm
ISBN/EAN: 9783938690499
Umbreit-Nr.: 1770542
