Studien zum vorhellenistischen und hellenistischen Herrscherkult
Oikumene. Studien zur antiken Weltgeschichte 9
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Zusatztext
Mit der Eroberung des Perserreiches durch Alexander III. von Makedonien begann nicht nur die Epoche des Hellenismus; es bildete sich zugleich ein neuer Typus monarchischer Herrschaft heraus, unter den auch die griechische Poliswelt geriet. Eine göttliche Verehrung der Herrscher setzte ein, die religiöse Rituale aus dem Orient mit herkömmlichen griechischen Kulten zu vermischen schien. So jedenfalls sah es die ältere Forschung, die mit der fremden Herrschaftsform eine fremde Religiosität verband. Tatsächlich veränderten sich im Zusammenhang mit dem Herrscherkult sowohl im europäischen Westen wie im asiatischen Osten die Formen religiöser Performanz und herrscherlicher Selbstdarstellung. In jedem der neu geformten Diadochenreiche verlief diese Entwicklung aufgrund unterschiedlicher religiöser Traditionen in spezifischer Weise. Daraus folgten unterschiedliche Ausprägungen religiöser Dynamiken zwischen Europa und Asien - Verdichtungen, aber auch Erweiterungen von Traditionsgeflechten. Diesem Phänomen widmete sich 2009 eine Bochumer Tagung, deren Beiträge hier publiziert werden.
Weitere Details
Erschienen: 28.02.2012
Umfang: 197 S., 42 s/w Fotos, 42 Illustr., 42 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.9 x 22.5 x 15.1 cm
ISBN/EAN: 9783938032473
Umbreit-Nr.: 6121024
