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Der Herbst der Renaissance

Cover von Der Herbst der Renaissance

1550-1640, hors série

Bouwsma, William J

DIAPHANES AG

29.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Im Gefolge Jacob Burckhardts haben Historiker die Renaissance als Ursprung und Grundlage der modernen Kultur verstanden, von der aus die intellektuellen und künstlerischen Leistungen eine bruchlose Entwicklungslinie bilden. William Bouwsma stellt in seiner herausragenden Untersuchung diese allgemein anerkannte Sichtweise in Frage. Er argumentiert vielmehr, dass die Renaissance, so wie es für sie einen Anfang und unbestritten einen Höhepunkt gab, ein Ende hatte. Die Künstler und Gelehrten der Renaissance lebten und arbeiteten in einer unsteten, von Widersprüchen geprägten Welt, in der die Befreiung von überkommenen Grenzen und Ausdrucksformen, für die die Renaissance im Grunde ja steht, selbst zunehmend zu Einschränkungen führte und ihre erstickende, destruktive Wirkung entfaltete. Indem Bouwsma den Blick auf die Verfallsphänomene dieser Kultur der Freiheit und des Schöpferischen richtet, ordnet er die europäische Renaissance innerhalb der modernen Kultur völlig neu ein.

Autorenportrait

William J. Bouwsma war ein US-amerikanischer Geschichtswissenschaftler, der schwerpunktmäßig über die europäische Renaissance forschte. Er war Sather-Professor an der University of California in Berkeley und Präsident der American Historical Association.

Weitere Details

Erschienen: 01.06.2005

Umfang: 320 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.5 x 23 x 15.2 cm

Lesealter: Lesealter: 16-99 J.

ISBN/EAN: 9783935300452

Umbreit-Nr.: 382008

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