Die Bodenreform in Sachsen-Anhalt
Durchführung, Zeitzeugen, Folgen - Tagung in Stendal am 21. und 22. November 1997
Breitenborn, Konrad/Elstner, Wilfried/Hagen, Hans D von
€9.80
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Zusatztext
In der Provinz Sachsen, dem späteren Land Sachsen-Anhalt, wurde mit der Bodenreformverordnung vom 3.September 1945 der Startschuss für die in der gesamten Sowjetischen Besatzungszone durchgeführte Bodenreform gegeben. Bis 1950 sind in Sachsen-Anhalt 3146 landwirtschaftliche Betriebe mit insgesamt 719777 Hektar enteignet worden. Aus der Bodenreform gingen über 50000 Neubauern als neue soziale Gruppe hervor, darunter viele Flüchtlinge, die die Bodenreform oft als Überlebenshilfe und Lebensperspektive begrüßten. Der KPD ging es 1945/46 um die Veränderung der Gesellschaft. Auch die Bodenreform war ihr Mittel zu diesem Zweck. Zum ersten Mal wird mit diesem Band der Verlauf der Bodenreform in Sachsen-Anhalt in einem Überblick dargestellt. Weitere Beiträge befassen sich mit der Bedeutung der Bodenreform für die Vertriebenen, mit dem Schicksal der sichergestellten Kunst- und Kulturgüter und mit der Bodenreform als Rechtsproblem.
Weitere Details
Erschienen: 31.12.1999
Umfang: 264 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.4 x 24.5 x 17.4 cm
ISBN/EAN: 9783932863165
Umbreit-Nr.: 534658
