Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Goethe, Schiller und das Unbewusste

Cover von Goethe, Schiller und das Unbewusste

Eine literaturpsychologische Studie, Imago

Oberlin, Gerhard

Psychosozial-Verlag

29.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Das Unbewusste in Werken der Literatur nachzuweisen, scheint eine abenteuerliche Aufgabe. Was ist das Unbewusste? Welche Rolle spielt es im künstlerischen Prozess und in der Rezeption literarischer Kunstwerke? Zum 175. Todestag von Johann Wolfgang von Goethe liefert Oberlin ein neues Instrumentarium zur ganzheitlichen Wahrnehmung verschiedener Bewusstseinsschichten der hier interpretierten Hauptwerke von Goethe und Schiller und lässt den Leser so seine eigenen unbewussten Reaktionen und den Rezeptionsprozess verstehen. Dieses Buch leistet einen wichtigen methodologischen und inhaltlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion einer Hermeneutik und Ästhetik des Unbewussten. Es trägt damit zum Verstehen der mit am stärksten kanonisierten Werke deutscher Dichtkunst bei. Goethes 'Leiden des jungen Werthers', 'Faust', die sogenannte 'Marienbader Elegie' und Schillers 'Räuber' werden auf Formen und Inhalte untersucht, in denen das Nichtsagbare zum Ausdruck kommt. Es wird erklärbar, weshalb der Rezeptionsprozess auch ein Prozess der Tabuisierung ist, bei dem Tabu und psychische Katharsis einander nicht ausschließen, sondern sogar bedingen.

Weitere Details

Erschienen: 15.03.2007

Umfang: 300 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.3 x 21.1 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783898065726

Umbreit-Nr.: 1480302

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.