Transsexualität im Familienrecht
Eine vergleichende Untersuchung der rechtlichen Anerkennung des Geschlechterwechsels und ihrer Rechtsfolgen insbesondere auf die Ehe u a, Schriften des Instituts für ausländisches und europäisches Privat- und Verfahrensrecht der Universität Leipzig 1
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Zusatztext
Im ersten Teil des Buches konzentriert sich die Autorin auf das Spannungsfeld von Medizin und Recht, wenn es um Transidentität bzw. -Sexualität geht, d.h. dem Wunsch, dem anderen Geschlecht nicht nur körperlich, sondern auch personenstandsrechtlich zuzugehören.In einem zweiten Teil wird das dem gesellschaftlichen Wandel am stärksten unterliegende Rechtsgebiet, das Familienrecht, problematisiert. Nach einer personenstandsrechtlichen Anerkennung des Geschlechtswechsels stellt sich die Frage, welche Partnerschaften eingegangen werden können und wie sich in einer solchen Partnerschaft die Familiengründung vollziehen kann. Nach wie vor liegt auch dem Familienrecht der Grundsatz der Zweigeschlechtlichkeit zugrunde, nach dem verschiedengeschlechtliche Paare die Ehe, gleichgeschlechtliche Paare eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen können. Dass dies -gerade im Falle von Transgendern- nicht immer der Lebenswirklichkeit entspricht, führt zu Konfl ikten, die es darzustellen und zu diskutieren gilt.
Weitere Details
Erschienen: 05.07.2013
Umfang: 370 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2 x 24 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783897837591
Umbreit-Nr.: 4932709
