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Ich wusste, was ich tat

Cover von Ich wusste, was ich tat

Emil Julius Gumbel und der rechte Terror in der Weimarer Republik, Neue Kleine Bibliothek 235

Heither, Dietrich

Papyrossa Verlags GmbH & Co. KG

12.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Pazifistisch, sozialistisch, jüdisch und intellektuell - bereits eines dieser Attribute reichte in der Weimarer Republik aus, um von der national-völkischen Rechten zum politischen Feind erklärt zu werden. Emil Julius Gumbel, Professor der Mathematik in Heidelberg, vereinte all dies in seiner Person. Zudem legte er sich in seinen Schriften an mit den Mordbanden und Putschisten, den Wehrsportgruppen und Geheimbünden, der 'Schwarzen Reichswehr' und den Fememördern; aber auch mit einer Justiz, die all deren Verbrechen und Schandtaten deckte und eine Bestrafung der Täter in aller Regel verhinderte. Die Folge: Bereits vor der so genannten Machtergreifung wurde Gumbel von einer Phalanx aus Korporations- und Nazi-Studenten sowie rechtsgerichteten Professoren von der Hochschule vertrieben. Dietrich Heither erinnert an einen Demokraten, der den Mut aufbrachte, die Mörder von rechts und ihre Hintermänner beim Namen zu nennen, und dabei mehrfach auch seine persönliche Existenz aufs Spiel setzte.

Autorenportrait

Dietrich Heither, Dr. phil., *1964, Lehrer für Politik und Wirtschaft, Geschichte und Deutsch an einer Gesamtschule in Hattersheim. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Studenten- und Korporationsgeschichte.

Weitere Details

Erschienen: 15.07.2016

Umfang: 130 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.3 x 19.5 x 13 cm

ISBN/EAN: 9783894386214

Umbreit-Nr.: 9435404

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