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Antisemitismus und postkoloniale Theorie

Cover von Antisemitismus und postkoloniale Theorie

Der 'progressive' Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung, Critica Diabolis 328

Elbe, Ingo

Edition Tiamat

28.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Postkoloniale Theorien prägen derzeit den globalen Kultur- und Wissenschaftsbetrieb. Was als Versuch begann, den spezifischen Erfahrungen in kolonial geprägten Gesellschaften Rechnung zu tragen, ist zur großen Erzählung einer Kritik des 'westlichen Verständnisses' von Vernunft und legitimer politischer Ordnung mutiert. Trotz aller Beschwörung von Komplexität wird dabei das Motiv der 'Kolonialität' zum Hauptkriterium von Geschichtsbetrachtung, philosophischer Reflexion und Sozialkritik erklärt. Das Bild, das prominente Vertreter dieses Ansatzes von Antisemitismus und Holocaust einerseits, Judentum und Zionismus andererseits zeichnen, weist systematische Verzerrungen auf: Unterschiedliche Formen und Radikalitätsgrade der begrifflichen Einebnung oder Verharmlosung von Antisemitismus, der Relativierung der Shoah sowie der Dämonisierung Israels. Das Buch zeigt, dass solche längst akademisch anerkannten Thematisierungen von Judentum und Antisemitismus nichts zum Verständnis des Judenhasses beitragen und ein Faktor für dessen Erstarken sind.

Weitere Details

Erschienen: 25.03.2024

Umfang: 408 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 3.5 x 21 x 12.5 cm

ISBN/EAN: 9783893203147

Umbreit-Nr.: 1690603

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