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Berichte aus der Fremde

Cover von Berichte aus der Fremde

Mit einem Nachwort von Manfred Bosch

Gumpert, Martin

Südverlag GmbH

10.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Es war ein schmaler Textband, der dem in die USA emigrierten Arzt und Schriftsteller Martin Gumpert die Aufmerksamkeit des literarischen Nachkriegsdeutschlands sicherte: Berichte aus der Fremde. Sechs reimlose Gedichte geben in freier Rhythmik und in einer faktisch-nüchternen Sprache Lebensrechenschaft: sie schildern die Situation des Exilanten, den Zwiespalt seiner Gefühle, seine Entwurzelung und Heimatsehnsucht, seine Versuche der Integration in das Leben im fernen Land; sie sprechen von menschlich allzu Menschlichem, etwa Liebe und Schmerz, Glück und Grauen, Sehnsucht und Erfüllung, Angst und Endlichkeit, Schuld und Vergebung. Den lyrischen Bestandsaufnahmen der eigenen Existenz, ja des Menschseins an sich eignet eine intensive sprachliche Kraft - Gumpert schreibt eindrucksvoll, dabei ohne expressionistischen Überschwang. Attraktive und erweiterte Neuausgabe mit einem Nachwort von Manfred Bosch.

Autorenportrait

Martin Gumpert (1897-1955) war jüdischer Arzt und Schriftsteller und stammte aus einer großbürgerlich-liberalen Familie. Im Zuge der Repressionen durch das NS-Regime entschied er sich für die Emigration und verließ Deutschland im Jahr 1936. Gumpert siedelte nach New York über. Hier traf er sich mit deutschen Exil-Autoren - darunter Klaus und Erika Mann. Eine enge Freundschaft verband Gumpert auch mit Thomas Mann.

Weitere Details

Erschienen: 25.09.2017

Umfang: 56 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 1 x 21.1 x 12.9 cm

ISBN/EAN: 9783878001096

Umbreit-Nr.: 2359218

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