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Manet, ein Streit und die Geburt der modernen Malerei

Cover von Manet, ein Streit und die Geburt der modernen Malerei

Ein Lesebuch zum Pariser Salon von 1865

Heicker, Dino

Parthas Verlag Berlin

19.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Besucher, die heute im Pariser Musée d'Orsay vor dem Gemälde der 'Olympia' stehen, können sich vermutlich nicht vorstellen, dass es 1865 einen der größten Skandale in der Geschichte der Kunst auslöste. Gleich bei der Eröffnung setzte ein Sturm der Entrüstung ein, der sich nicht nur auf das Dargestellte bezog - nie zuvor hatte es jemand gewagt, ein stadtbekanntes Modell lebensnah darzustellen -, sondern explizit auch auf die Maltechnik. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Darstellung einer nackten Frau als 'Venus' oder 'Nymphe' stets an den antiken Mythos geknüpft, die Haut war makellos und ohne Schatten, nun regte man sich über 'schmutzige Hände' auf. Malerkollegen wie Courbet ließen sich hämisch aus und alles, was Rang und Namen hatte, bezog Stellung - meist gegen das Werk. Immerhin machte sich Zola öffentlich stark für den Maler. Einer von wenigen, die das Potenzial des Bildes erkannten, war Julius Meier-Graefe, der Manet zum 'unbestrittenen Führer seiner Generation' erklärte. Höchst lebendig anhand der Stimmen zahlreicher Zeitzeugen präsentiert uns Dino Heicker die Chronik des Skandals, der einen Wendepunkt in der Geschichte der Malerei markiert.

Weitere Details

Erschienen: 30.03.2015

Umfang: 200 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2 x 20.7 x 13 cm

ISBN/EAN: 9783869640990

Umbreit-Nr.: 7531073

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