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Kommunikationstheorien in Frankreich

Cover von Kommunikationstheorien in Frankreich

Der epistemologische Diskurs der

Averbeck-Lietz, Stefanie

AVINUS Verlag

54.00

(inklusive MwSt.)

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Zusatztext

Die Studie zeichnet die Geschichte der französischen Sciences de linformation et de la communication (SIC) seit ihrer Institutionalisierung im Jahr 1975 nach. Dabei werden Ideen- und Sozialgestalt dieser Wissenschaft eng aufeinander bezogen. Angewandt wird ein wissenschaftssoziologisches und -historisches Instrumentarium, das die Identität und die fachlichen Diskurse von Wissenschaftlergenerationen in den Mittelpunkt stellt. Der zentrale ideengeschichtliche Strang verläuft von den semiotisch-linguistischen Ursprüngen der SIC (so die Gründerväter Roland Barthes und Robert Escarpit) zu sozial-konstruktivistischen Ansätzen heute (so von Eliséo Véron und Alex Mucchielli). Bindeglied zwischen Semiotik und Sozialkonstruktivismus war die Erweiterung der Semiotik um Pragmatik, die insbesondere transnationalen Einflüssen geschuldet ist, nämlich Adaptionen aus der US-amerikanischen Sozialphilosophie (Mead) sowie interaktionistischen Perspektiven der Schule von Palo Alto (Bateson, Birdwhistell, Watzlawick). Daraus ergeben sich entscheidende Unterschiede zu der traditionell am US-amerikanischen Mass communication research in der Nachfolge Paul F. Lazarsfelds orientierten deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft.

Weitere Details

Erschienen: 09.02.2010

Umfang: 552 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 4.3 x 21.6 x 15.3 cm

ISBN/EAN: 9783869380117

Umbreit-Nr.: 1611609

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