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Tiere im Ersten Weltkrieg

Cover von Tiere im Ersten Weltkrieg

Eine Kulturgeschichte, Rotbuch

Pöppinghege, Rainer

Rotbuch Verlag GmbH

18.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg. Doch in das Grollen der Artilleriegeschütze und das Rattern der Maschinengewehre mischten sich millionenfaches Hufgetrappel, bellten hunderttausendfach Hunde und vernahm man den leisen Flügelschlag von Brieftauben. Millionen von Reit-, Last- und Zugtieren waren zwischen 1914 und 1918 für die Fortbewegung von Menschen und Material unverzichtbar. Und auch wenn nicht jeder Soldat mit Pferden, Meldehunden oder Militärbrieftauben zu tun hatte, so fochten doch fast alle ihren täglichen Kampf mit Läusen, Wanzen und Flöhen, die in den Quartieren und Schützengräben ebenso omnipräsent waren wie Ratten. Fernab von gängigen Mythen und Heldengeschichten schildert Rainer Pöppinghege, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Mit kundigem Blick auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Tier fokussiert er einen vernachlässigten Aspekt der Historiographie und liefert einen aufschlussreichen Essay zum letzten großen Krieg, in den der Mensch mit dem Tier zog und der somit das Ende einer jahrtausendealten Kulturgeschichte markiert.

Autorenportrait

Rainer Pöppinghege lehrt Neueste Geschichte und Didaktik an der Universität Paderborn, wo er über Kriegsgefangenen-Zeitungen des Ersten Weltkriegs habilitierte. Im Rahmen seiner bisherigen Forschungen hat er sich u. a. auch mit den historischen Mensch-Tier- Beziehungen beschäftigt. Diese beiden Themenfelder führt er im vorliegenden Buch zusammen.

Weitere Details

Erschienen: 21.08.2014

Umfang: 144 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 1.9 x 23 x 15.8 cm

ISBN/EAN: 9783867892001

Umbreit-Nr.: 6739601

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