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Offene Grenzen - Polizieren in der Sicherheitsarchitektur einer post-territorialen Welt

Cover von Offene Grenzen - Polizieren in der Sicherheitsarchitektur einer post-territorialen Welt

Ergebnisse der XI. Tagung des Arbeitskreises - Schriften zur Empirischen Polizeiforschung 9, Empirische Polizeiforschung

Rafael Behr/Thomas Ohlemacher

Verlag für Polizeiwissenschaft

15.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Die zentrale Kategorie von moderner Staatlichkeit, das staatliche Territorium, verliert an Bedeutung. An seine Stelle treten bilaterale oder supranationale Institutionen, virtuelle Räume und eine Gemengelage von Repression und Prävention. Mit dem Begriff "post-territorial" beziehen wir uns auf ein Gesellschaftsverständnis, in dem die statischen Raumgrenzen zunehmend porös werden und neue (z.T. virtuelle, soziale, kulturelle, ethnische) Grenzen geschaffen werden, die sich nicht an die Trennung Zivilgesellschaft - Staat oder an die Grenzen von Nationalstaaten halten. Uns interessieren dabei besonders die Überwindung territorialer Hoheitssphären (Landesgrenzen) durch veränderte Zuständigkeiten.Die Beiträge in diesem Band spiegeln die Breite des Tagungsthemas wider: Zunächst werden die Irritationen, Veränderungen, Entwicklungen aus dem Innern der Institution Sicherheit und Ordnung beschrieben, dann die transnationalen Sicherheitsaktivitäten und schließlich semantische Verschiebungen, wie sie sich am Begriff der "strategischen Früherkennung" zeigt.

Weitere Details

Erschienen: 18.10.2009

Umfang: 150 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 1 x 21.2 x 14.9 cm

ISBN/EAN: 9783866760929

Umbreit-Nr.: 1908461

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