Politik des Traums
Kunstwerk Traum - Schlüssel zur Utopie
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Zusatztext
Phänomen Traum: Kunstwerk - und damit Gesellschaftsbild? Träume sind die Quelle der Kunst. Damit aber nicht genug. Sie sind ebenso Quelle der Utopie und bilden auf diese Weise, so zeigt Christof Wackernagel in 'Politik des Traums', die Grundlage für eine bessere Gesellschaft. Anhand der Protokolle seiner eigenen Träume macht Wackernagel eine Assoziationskette auf. Er deutet Träume nicht mehr nur als Spiegel eines je individuellen Zustands, sondern als Ausdruck des kollektiven Unbewussten. So vermag er den Zustand der Gesellschaft aus Träumen abzuleiten: Träume entpuppen sich in Wackernagels ebenso schonungsloser wie hintergründiger Traumanalyse als Soziogramme, als Albträume, die die Verfassung der Gesellschaft widerspiegeln, sowie als gesellschaftliche Wunschträume, die auf das träumende Individuum abgestimmte Maßstäbe für ein anderes Leben anbieten. 'Der Traum deutet nicht die Verhältnisse, er stellt sie dar. Diese Darstellung kann helfen, die Verhältnisse zu erkennen.' Christof Wackernagel
Autorenportrait
Christof Wackernagel, geboren 1951, ist Schauspieler und Autor. Wackernagel wirkt in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen mit, schreibt Bücher sowie Hörspiele, Theaterstücke und Beiträge zu Anthologien. Er ist Initiator der Kulturkarawane »Humanity's Ark«. Bei zu Klampen veröffentlichte er u. a.: »Gadhafi läßt bitten« (2002), »RAF oder Hollywood« (2017) und »Reden statt schießen« (2019).
Weitere Details
Erschienen: 21.09.2020
Umfang: 136 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 21 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783866746206
Umbreit-Nr.: 9179019
