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Die deutschen Notmünzen

Cover von Die deutschen Notmünzen

Alle amtlichen Ausgaben und deren Varianten der Städte, Gemeinden, Kreise, Länder etc.

Funck, Walter

Battenberg Verlag

79.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden zuerst die kupfernen 1- und 2-Pfennigmünzen und später auch die Nickel­münzen zu 5 und 10 Pfennig aus dem Umlauf genommen und für die Herstellung von Kriegsmaterial verwendet. Diesem erheblichen Mangel an Kleingeld versuchten die Gemeinden und Städte Abhilfe zu schaffen, indem ab 1915 zuerst Notgeld aus Papier ausgegeben wurde. Da das Papiergeld schnell verschlissen war und unansehnlich wurde, begannen Ende 1916 die ersten Gemeinden, Notgeld aus Metall in Umlauf zu bringen. Diese im amtlichen Sprachgebrauch sogenannten Kleingeldersatzmarken wurden zunächst nur geduldet und mussten ab Anfang 1917 unter bestimmten Auflagen von den zuständigen Bezirksämtern offiziell genehmigt werden. Damit sich die Notmünzen von den Reichsmünzen unterscheiden ließen, wurden äußerliche Merkmale wie Größe, Form oder eine Durchlochung vorgegeben. Zudem mussten die Ausgabestellen Sicherheiten in Höhe des Ausgabebetrages in Form von Wertpapieren (meist Kriegsanleihen) bei den örtlichen Reichsbankfilialen hinterlegen.

Weitere Details

Erschienen: 27.09.2023

Umfang: 768 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3.4 x 21.9 x 15.8 cm

ISBN/EAN: 9783866462335

Umbreit-Nr.: 9291307

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