Gedenke der Gnade und Gerechtigkeit
Tradition und Wandel des Jüngsten Gerichts in der literarischen Darstellung des Mittelalters, Germanistik, Bd. 1
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Zusatztext
Das Jüngste Gericht ist in der deutschsprachigen Literatur und Predigt ungebrochen in allen Jahrhunderten des Mittelalters ein beliebtes Thema. Im Laufe der Zeit verändern sich die Darstellungen allerdings erheblich. Wann die einschlägigen Neuerungen einsetzen und ob sie den Gedanken an Gnade oder an Gerechtigkeit forcieren, läßt sich maßgeblich am Wandel des Christusbildes, an der Gestaltwerdung des Teufels und an imponierenden Auftritten von Maria ablesen. Sämtliche Verschiebungen sind der Eschatologisierung zentraler Anliegen der christlichen Spiritualität verpflichtet und spiegeln die allgemein herrschende Mentalität wider.
Weitere Details
Erschienen: 01.04.2005
Umfang: 188 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.1 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783865960177
Umbreit-Nr.: 5908442
