Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Die zwei Spanien im 21. Jahrhundert

Cover von Die zwei Spanien im 21. Jahrhundert

Populismus und der Kampf um Hegemonie in der Krise, HMPA-Studien 2, Historisch-materialistische Policy- und Politikanalysen

Schafgans Muñoz, Johanna

Bertz + Fischer Verlag GbR

35.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Bestellung ist vorgemerkt

Zusatztext

Die Vorstellung der 'zwei Spanien' - das Land sei tief in zwei unvereinbare Lager gespalten - reicht zurück bis ins 19. Jahrhundert und ist doch so präsent wie selten zuvor: Rechte gegen Linke, Konservative gegen Liberale, Katholiken gegen Antiklerikale, Sieger aus dem Bürgerkrieg gegen Besiegte, Zentralisten gegen Regionalisten, das dörfliche Spanien gegen die städtischen Eliten, das 'wahre Spanien' gegen das angebliche 'Anti-Spanien', Chauvinisten gegen Feministinnen, VOX gegen Podemos. Der Band widmet sich den Antagonismen der 'zwei Spanien' im 21. Jahrhundert: Die Autorin analysiert, wie sich politische Strategien und Machtverhältnisse seit den Krisenjahren ab 2011 verändert und inwiefern diese Veränderungen den Aufstieg neuer, populistischer Akteur:innen begünstigt haben. In Abgrenzung zu bestehenden Konzepten untersucht sie Populismus nicht als isoliertes parteipolitisches Phänomen, sondern im Kontext von umfassenden gesellschaftlichen und historischen Entwicklungen wie dem Aufstieg des finanzdominierten Kapitalismus und dem autoritären Umbau des Staates. Zudem zeigt sie Grundlagen und Grenzen populistischer und nicht-populistischer Hegemoniestrategien im linken und rechten Lager auf und beleuchtet die Gründe für ihren aktuellen politischen Erfolg oder Misserfolg. Die Ergebnisse der Studie sind auch über den spanischen 'Fall' hinaus von wissenschaftlichem und politischem Interesse.

Weitere Details

Erschienen: 15.09.2026

Umfang: 350 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783865054326

Umbreit-Nr.: 8412559

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.