Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2022
Schwerpunkt: Konservatismus und Autoritarismus im Staatssozialismus
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur/Ulrich Mählert/Jens G
Metropol Friedrich Veitl-Verlag
€29.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Mit dem Aufkommen konservativer, autoritärer und populistischer Bewegungen haben sich nicht zuletzt in Ländern des ehemaligen Ostblocks neue, illiberale Regime etabliert. Inwieweit die Ursprünge dieser Entwicklung in die Zeit des Staatssozialismus zurückreichen, wird zunehmend auch von den Geschichtswissenschaften diskutiert. Diese Perspektive stellt die lange vorherrschende Interpretation infrage, der Zusammenbruch des Kommunismus sei ein säkularer Triumph des Westens und seiner Werte von Demokratie, Pluralität und Liberalität gewesen. Die Beiträge des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2022 fragen nach der Bedeutung konservativer Denkfiguren in den staatssozialistischen Gesellschaften, nach Heimat, autoritären Mentalitäten, patriarchalen Familienbildern und ethnischer Homogenität. Sie ermöglichen einen Blick zurück auf die Ursprünge des postkommunistischen Antiliberalismus der Gegenwart. Geografische Schwerpunkte bilden die SBZ/ DDR, Rumänien und die Sowjetunion sowie ihre Nachfolgestaaten.
Weitere Details
Erschienen: 31.03.2022
Umfang: 240 S.
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783863316426
Umbreit-Nr.: 5238337
