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Konfliktdemokratie 1920

Cover von Konfliktdemokratie 1920

Politische, sozioökonomische und kulturelle Polarisierung in großstädtischer Tagespresse, HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG 22, Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung

Detlef Lehnert

Metropol Friedrich Veitl-Verlag

26.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Und durch Deutschland geht ein tiefer Riß, textete Kurt Tucholsky 1919 in einem Gedicht. Obschon Kompromisse heute zumeist wohlwollender als bei ihm beurteilt werden, ist ein breiter Konsens eher die Ausnahme. Umso mehr gehören Konflikte zum politischen Alltag. Unter dem Leitbegriff Konfliktdemokratie wird in diesem Buch anhand von 31 Zeitungen in 14 größten Städten das Meinungsspektrum des Jahres 1920 untersucht. Zugespitzte Konflikte um das Betriebsrätegesetz im Januar, den Kapp-Luttwitz-Putsch im März und den anschließenden Generalstreik kommen ebenso in den Blick wie der Reichstagswahlkampf im Mai/Juni und die USPD-Spaltung im Herbst. Auch die Außen-, Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie geistig-kulturelle Spannungslinien werden anhand der Leitartikel auf ihre Polarisierungsmuster hin betrachtet und gedeutet. Durch viele Originalzitate entsteht so ein nuancenreiches Bild von gesellschaftlichen Strukturen und der politischen Kultur in der fruhen Weimarer Republik.

Weitere Details

Erschienen: 09.08.2022

Umfang: 518 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783863316419

Umbreit-Nr.: 6238451

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