Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in München 1933-1945

Cover von Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in München 1933-1945

Publikation zur Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum München 27.09.2018-07.01.2019

Winfried Nerdinger/Christoph Wilker

Metropol Friedrich Veitl-Verlag

36.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Die Zeugen Jehovas wurden als erste Glaubensgemeinschaft von den Nationalsozialisten verboten und während der gesamten NS-Zeit rücksichtslos verfolgt. In den Konzentrationslagern erhielten sie mit einem lila Winkel eine eigene Kennzeichnung als 'Bibelforscher'. Da sie aus Glaubensgründen den Kriegsdienst verweigerten, wurden viele von ihnen hingerichtet. Artikel 4 Absatz 3 im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland - 'Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden' - ist eine direkte Antwort auf die Verbrechen des NS-Regimes an den Zeugen Jehovas. Obwohl deren Glaubensfestigkeit somit einen Widerhall im Grundgesetz fand, wird ihr Schicksal in der NS-Zeit nur peripher beachtet. In der DDR wurden die Zeugen Jehovas sogar schon 1950 wieder verboten und eingesperrt. Eine ausdrückliche Rehabilitierung fehlt bis heute. Mit der Ausstellung und Publikation über die Verfolgung der Münchner Zeugen Jehovas setzt das NS-Dokumentationszentrum seine Aufklärungsarbeit über Verfolgtengruppen fort und möchte den 'vergessenen Opfern' wieder ein Gesicht, eine Biografie und einen Platz in der Stadtgeschichte geben.

Weitere Details

Erschienen: 20.09.2018

Umfang: 280 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3.1 x 27.5 x 21.5 cm

ISBN/EAN: 9783863314019

Umbreit-Nr.: 5030107

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.