Die Morde von Mechterstädt 1920
Zur Geschichte rechtsradikaler Gewalt in Deutschland
Heither, Dietrich/Schulze, Adelheid
Metropol Friedrich Veitl-Verlag
€29.00
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Zusatztext
In den Morgenstunden des 25. März 1920 wurden bei Mechterstädt in Thüringen 15 Arbeiter aus Thal von 14 Marburger Verbindungsstudenten des Marburger Studentenkorps auf der Flucht erschossen. Absprachen zwischen Anklage und Verteidigung, manipulierte Zeugen und sogar das Verschwindenlassen von Beweismitteln machten bereits im Ansatz ein rechtsstaatlichen Ansprüchen genügendes Gerichtsverfahren unmöglich. Die Täter wurden freigesprochen. Mechterstädt steht seither synonym für den barbarischen innenpolitischen Krieg gegen die Novemberverbrecher, für die Kontinuitäten einer vordemokratischen Gesinnungsjustiz und die folgenschwere Radikalisierung des Konservatismus im Netzwerk völkisch-nationalistischer Organisationen. Die umfassende Studie analysiert Ursachen wie folgenschwere Wirkungen rechtsradikaler Gewalt der akademischen Rechten in der Weimarer Republik.
Weitere Details
Erschienen: 15.11.2015
Umfang: 527 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 4.2 x 24.7 x 17.5 cm
ISBN/EAN: 9783863312619
Umbreit-Nr.: 8617747
