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Der Schwule und der Spießer

Cover von Der Schwule und der Spießer

Provokation, Sex und Poesie in der Schwulenbewegung, Bibliothek rosa Winkel 76

Heider, Ulrike

Männerschwarm Skript Verlag GmbH

18.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Als links engagierte Studentin und Hausbesetzerin war Ulrike Heider mit ein paar zornigen jungen Männern befreundet, die 1971 in Frankfurt am Main die Politgruppe RotZSchwul (Rote Zelle Schwul) gründeten. Die beginnende Schwulenbewegung erschien Heider wie eine zweite 68er-Revolte. Provokation, sexueller Hedonismus und spielerische Aktionsformen knüpften ebenso an den Antiautoritarismus von 1968 an wie an die radikale Kritik an der Gesellschaft, von deren undemokratischen Strukturen bis hin zu Ehe, Familie und schwuler Subkultur. Es gelingt der Zeitzeugin, die Atmosphäre der 1970er und 80er Jahre aufleben zu lassen, die Positionen der rebellischen Schwulen aus dem historischen Kontext zu erklären und nachdrücklich an die neue Diskriminierungswelle mit dem Aufkommen von Aids zu erinnern. Roter Faden der Erzählung ist das provokative Leben, das politische und künstlerische Wirken des 1992 an Aids verstorbenen Lyrikers Albert Lörken.

Autorenportrait

Ulrike Heider, Jg. 1947, lehrte an den Universitäten von Frankfurt am Main und Kassel und war Visiting Scholar an der Columbia University in New York. Seit 1982 arbeitet sie als freie Journalistin und Schriftstellerin. Sie schrieb Bücher, Essays und Radiosendungen zu den Themen Schüler- und Studentenbewegung, Anarchismus, afroamerikanische Politik und Sexualität.

Weitere Details

Erschienen: 16.09.2019

Umfang: 256 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2 x 19 x 12.7 cm

ISBN/EAN: 9783863000769

Umbreit-Nr.: 7880023

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