Autonomie statt Gehorsam
Zu einer Erziehung nach Auschwitz, edition pyrrhus 1
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Zusatztext
Es gehört zu den besonderen Verdiensten der heute oft gescholtenen 1968er, dass sie das Erziehungs- und Bildungswesen nachhaltig verändert haben. Rose und Klaus Ahlheim lenken den Blick auf die Vorgeschichte. Sie beschreiben die rigiden, ja kinderfeindlichen Erziehungsvorstellungen der Ärztin und NS-Ideologin Johanna Haarer, die auch nach 1945 noch nachwirkten und nur ein Ziel hatten: willenlosen Gehorsam. Und sie zeigen, dass sich in den 1960er Jahren vor allem mit Theodor W. Adornos Erziehung nach Auschwitz ein ganz anderes Erziehungsideal allmählich Bahn brach, das autoritären Erziehungspraktiken den Abschied gab und Autonomie als Erziehungsziel propagierte.
Weitere Details
Erschienen: 15.07.2018
Umfang: 40 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1 x 17.5 x 11 cm
ISBN/EAN: 9783862811304
Umbreit-Nr.: 5354566
