Ein Schöpfungsbericht
Deutung der Schöpfung auf Grundlage ihrer Wahrnehmung
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Zusatztext
Sinnvolle Beschäftigungen und Erfolg bilden den positiven Gehalt des Lebens. Leider erfahren wir, dass mit dem Leben unausweichlich Übel und Leiden verbunden sind. Der Glaube an die Güte des Schöpfers soll die Leiden des Lebens mildern. Dem Menschen stellt sich aber je länger desto mehr die Frage: Warum existiert das Leben und warum die damit verbundenen Übel? Befriedigen die Antworten, die uns Religionen und Wissenschaft geben? Lässt sich eine "Wahrheit" überhaupt ermitteln? Das vorliegende Buch befasst sich mit diesen Fragen und gibt eigenständige, unkonventionelle Antworten. Zunächst wird darauf hingewiesen, dass die Erklärung des Ursprungs der Schöpfung kein Fantasieprodukt und keine Dichtung darstellen darf, sondern auf primären, unbeeinflusst wahrgenommenen Gegebenheiten und ihrer widerspruchsfreien Verarbeitung beruhen muss. Es wird sich herausstellen, dass die Schöpfung auf einem Ausgleich kompensatorischer Emotionen (Gefühle etc.) beruht. Die Psyche im Sinne der Emotionen ist Grundlage des Lebens und der Welt, obwohl die Aussenwelt mit ihrer Vielzahl von Individuen eine andere Auffassung nahelegt. Sodann wird dargestellt, welches die Triebfeder und das Ziel der menschlichen Existenz und der Sinn der Übel und Leiden ist und welche Rolle der Aussenwelt zukommt. Es wird dargelegt, wie Zeit, Raum mit Materie und kausale Ordnungsprinzipien zu einer Grobstrukturierung der Emotionen führen, welche zugleich die Entwicklung der Lebewesen als plausibel erscheinen lässt. Ein Ausgleich für die in der Welt entstehenden Schmerzen, Katastrophen und Ungerechtigkeiten wird durch die angeborenen psychischen Ausgleichsgesetze herbeigeführt, wie etwa durch den ausgleichenden Einfluss der emotionellen Vergangenheit auf neue Emotionen; ferner kommen als psychische Ausgleichsgesetze beispielsweise die Veränderung, die Abschwächung, die Sensibilisierung oder die Anpassung der Emotionen in bestimmten Fällen in Betracht.
Autorenportrait
Prof. Dr. Edward E. Ott ist nach Promotion und Habilitation seit vielen Jahren Rechtsanwalt in Zürich. Er verfasste diverse Publikationen über die Methode der Rechtsanwendung. Sein Werk über "Juristische Dialektik" (Dike Verlag, Zürich 2008) erlebte mehrere Auflagen.
Weitere Details
Erschienen: 25.12.2014
Umfang: 176 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783862262687
Umbreit-Nr.: 7476684
