Jakob sucht die Himmelsleiter
Eine Erzählung zu Johannes Daniel Falk
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Zusatztext
Weimar im Jahr 1815. Der Krieg gegen die Franzosen wirkt noch nach: Armut und Elend überall, zerstörte Häuser und Höfe, Hunger und Not. Der siebenjährige Jakob liegt im Gras und schaut in den Himmel. Seine Mutter ist im letzten Winter verstorben, nun ist er ganz allein auf der Welt. Seinen Vater kennt er nicht. Wenn der Krieg vorbei ist, würde er kommen und die Mutter heiraten, hatte sie ihm versprochen. Der Krieg war vorbei, doch die Mutter war tot und der Vater kam nicht. Also schlägt sich Jakob allein durch; ohne Essen, ohne Wohnung. Bis er auf Ida trifft, die ihm von einem Mann erzählt, der Kinder in Not aufnimmt: Johannes Daniel Falk. Einfühlsam und anschaulich erzählt Dietlind Steinhöfel eine zauberhafte Geschichte von der Kraft der Freundschaft, von Herzenswärme in kalten Zeiten, von einem starken Jungen und der Hoffnung, die in ihm lebt - weiter und immer weiter. Die fiktive Geschichte gibt einen Einblick in das Leben und Wirken von Johannes Daniel Falk - einem Zeitgenossen Goethes und Freund Herders im Weimar der Klassik, der sich ganz der Sorge um Kinder in Not verschrieb.
Autorenportrait
Dietlind Steinhöfel, Jahrgang 1950, war Initiatorin und Chefredakteurin der evangelischen Kinderzeitschrift "Benjamin", später Chefredakteurin der Kirchenzeitung "Glaube + Heimat". Sie lebt als freie Journalistin und Autorin in Weimar. Sie ist Mutter und siebenfache Großmutter sowie Vorstandsmitglied im Johannes Falk e.V. - Gesellschaft der Freunde in der Not.
Weitere Details
Erschienen: 25.03.2018
Umfang: 64 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.3 x 30.5 x 22.3 cm
ISBN/EAN: 9783861605508
Umbreit-Nr.: 3241850
