Waldsiedlung Wandlitz
Eine Region und die Staatsmacht
Kimmel, Elke/Schmid-Rathjen, Claudia
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Zusatztext
Die Waldsiedlung Wandlitz war auf keiner offziellen Landkarte verzeichnet und trotzdem bekannt - sowohl in der DDR-Bevölkerung als auch in der Bundesrepublik. Der Name Wandlitz wurde zum Symbol für den Politik- und Lebensstil der SED-Machtelite, für deren Privilegien und zunehmende Abschottung von der Lebensrealität der DDR-Bevölkerung. Der historisch-kritische Überblick über die Geschichte der Waldsiedlung vermittelt Einblicke in die Lebenswelt der Politbüromitglieder, ihrer Familien und des für sie zuständigen Wach- und Dienstpersonals und benennt die Auswirkungen auf die Region.
Autorenportrait
Jahrgang 1966, studierte Neuere Geschichte und Filmwissenschaften in Berlin und beendete 1999 ihre Promotion. Sie ist Assoziierte Wissenschaftlerin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Von 2018 bis 2020 war sie Leiterin des Barnim Panoramas Wandlitz. Zuvor arbeitete sie ab 2001 als freie Kuratorin und Autorin u.a. für die Stiftung Berliner Mauer, das ZZF, für die Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, das Deutsche Historische Museum, das Stadtmuseum Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: "Stasi in Niedersachsen", Band 3, Findbuch der Enquetekommission, Göttingen 2017, "Charlottenburg im Wandel der Geschichte. Vom Dorf zum eleganten Westen" (mit Ronald Oesterreich), Berlin 2005. Jahrgang 1957, Studium der Politik, Geschichte und Germanistik; Promotion; wiss. Mitarbeiterin an der Universität Tübingen, wiss. Referentin am Institut für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Hamburg; seit 2011 Leiterin des Kulturamtes der Gemeinde Wandlitz.
Weitere Details
Erschienen: 18.05.2016
Umfang: 64 S., 22 farbige und 23 s/w-Abbildungen und 2 Kar
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.3 x 14.9 x 10.6 cm
ISBN/EAN: 9783861539056
Umbreit-Nr.: 9436603
