Der Justizmord an Anna Göldi
Neue Recherchen zum letzten Hexenprozess in Europa
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Zusatztext
Zum 225. Todestag von Anna Göldi erscheint erstmals ein Sachbuch zum letzten Hexenprozess in Europa. 1782 wurde die Magd wegen des Vorwurfs, das Kind ihres früheren Dienstherrn Dr.Tschudi verzaubert zu haben, in Glarus gefoltert und hingerichtet. Walter Hauser stiess bei seinen umfangreichen Recherchen auf bisher unbekannte Originaldokumente, die den rätselhaften Fall in neuem Licht erscheinen lassen und aufzeigen, dass der Justizmord an Anna Göldi bereits damals europaweit Empörung auslöste. Hauser lässt erstmals Zeitzeugen zu Wort kommen, die den damaligen Prozess verfolgten und unter Lebensgefahr öffentlich zu kritisieren wagten. Hausers brisantes Fazit: Das Todesurteil kam mit einem Zufallsmehr zustande und wurde von einem Gericht gefällt, das dafür nicht zuständig war.
Autorenportrait
Walter Hauser, geboren 1957, aufgewachsen im Kanton Glarus. Studium der Rechtswissenschaft in Zürich. Seit 1985 Journalist und Redaktor sowie Autor mehrerer Bücher. Im Limmat Verlag sind von Walter Hauser lieferbar: 'Auswanderung ins Glück. Die Lebensgeschichte der Kathrin Engler', 'Im Zweifel gegen die Frau. Mordprozesse in der Schweiz', 'Bitterkeit und Tränen. Szenen der Auswanderung aus dem Tal der Linth und die Ausschaffung des heimatlosen Samuel Fässler nach Amerika'.
Weitere Details
Erschienen: 25.06.2007
Umfang: 192 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2 x 21.1 x 13.1 cm
ISBN/EAN: 9783857915253
Umbreit-Nr.: 1498302
