Warum wir Linke über den Islam nicht reden können
Essays, Analysen, Reflexionen, Edition TRI
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Zusatztext
Wie kommt es, dass viele Linke die Ablehnung des Islam als rassistisch empfinden, nicht jedoch die Ablehnung des Christentums? Dass die Demonstranten des arabischen Frühlings als Muslime wahrgenommen wurden, die Gelbwesten in Frankreich aber nicht als Christen? Warum reden wir, wenn wir vorgeben über den Islam zu reden, über alles mögliche andere (Terrorismus, Migration, Integration) - nur nicht über den Islam? Und: Was hat unser (Nicht)reden über den Islam mit unserer eigenen Beziehung zur Religion zu tun? Sama Maani dekonstruiert in seinem zweiten Essayband die unausgesprochenen Grundlagen aktueller rechter, aber auch linker und liberaler Diskurse.
Autorenportrait
Sama Maani wurde in Graz geboren und wuchs in Österreich, Deutschland und im Iran auf. Studium der Medizin in Wien und der Philosophie in Zürich. Lebt und arbeitet als Schriftsteller und Psychoanalytiker in Wien. Zahlreiche Publikationen in deutschsprachigen und iranischen (Literatur-)Zeitschriften und Anthologien. 2004: Literaturpreis Schreiben zwischen den Kulturen für "Der Heiligenscheinorgasmus". 2007: Österreichisches Staatsstipendium für das Romanprojekt "Ungläubig" (erschienen 2014 bei Drava). 2015: "Respektverweigerung: Warum wir fremde Kulturen nicht respektieren sollten. Und die eigene auch nicht" (Drava). 2016: "Der Heiligenscheinorgasmus und andere Erzählungen" (Drava). 2018: "Teheran Wunderland" (Drava).
Weitere Details
Erschienen: 29.07.2019
Umfang: 130 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 20 x 11.6 cm
ISBN/EAN: 9783854359203
Umbreit-Nr.: 7607245
