'Der Mann der in den Wald (hinein)geht'
Ulrich Schlotmann und seine Welt-Rede-Komödie 'Die Freuden der Jagd'
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Zusatztext
Der Mann der in den Wald (hinein)geht - immer aufs Neue geht er in einen babylonischen Wald abgelagerter Deutungen, fragmentarisch nachhallender Mythen, Theoreme, Erzählungen, Märchen, Redefloskeln, mittels derer die Menschheit zu bestimmen versuchte, was es heißt, ein Mann in dieser Welt zu sein. Insgeheim ist er auf der Jagd nach Möglichkeiten, die ungreifbare, zersplitterte Welt draußen, jenseits der Redeweisen und Denkmuster, noch einmal mit Worten zu vergegenwärtigen. In sich mehr und mehr verzweigenden Perioden scheitert diese tausendseitige Jagd durch tausenderlei Sprechreste und erzeugt dabei einen der abgründigsten, humor- und kunstvollsten Texte der deutschen Gegenwartsliteratur: Ulrich Schlotmanns Die Freuden der Jagd. Sebastian Kiefers Buch geht den Abgründen, dem Witz, der Kunst nach und schärft die Sinne des Lesers für die eigensinnigen Zumutungen und Freuden bedeutender Dichtung heute.
Autorenportrait
Der Musik- und Literaturwissenschaftler Sebastian Kiefer ist derzeit Mitarbeiter am Robert-Musil-Institut Klagenfurt. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte und Theorie der Künste, u.a. Was kann Literatur? (2006), Was ist eigentlich ästhetische Moderne? (2011), Über allen Gipfeln. Magie, Material und Gefühl in Goethes Gedicht 'Ein gleiches' (2011), Ferdinand Schmatz oder: Nur der Avantgardist kann Romantiker sein (2012), Das unsichtbare Genie. Herzenseinfalt und Artistik in Eichendorffs Verskunst (2015).
Weitere Details
Erschienen: 23.04.2015
Umfang: 152 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GBL
ISBN/EAN: 9783849811143
Umbreit-Nr.: 8111016
