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Die Mimikry des Völkerrechts

Cover von Die Mimikry des Völkerrechts

Andrés Bellos 'Principios de Derecho Internacional', Studien zur Geschichte des Völkerrechts 38

Keller-Kemmerer, Nina

Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

79.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Völkerrechtsgeschichte wird bis heute dominiert von einer eurozentrischen Historiographie, in der außereuropäische Welten - wenn überhaupt - eine rein passive Rolle spielen. Nicht als Akteure, sondern lediglich als Rezipienten werden sie im Zuge der sogenannten Universalisierungsprozesse im 19. Jahrhundert Teil dieser Meistererzählung. Diese transdisziplinäre Studie versucht anhand der ersten Völkerrechtslehre Hispanoamerikas dieses Narrativ der Passivität neu zu denken. Der chilenische Universalgelehrte Andrés Bello übersetzte in diesem Kompendium von 1833 die europäischen Lehren für die Neue Welt. Aufbauend auf einer postkolonialen Perspektive wird gezeigt, dass die Nachahmung des europäischen Völkerrechtsdiskurses mehr ist als ein rein passives und unterwürfiges Verhalten. Vielmehr eröffnet sich in diesem grundlegend ambivalenten Prozess ein Widerstandsraum, in dem Bedeutung zu jedem Zeitpunkt neu verhandelt wird und der an Homi K. Bhabhas Konzept der Mimikry erinnert.

Weitere Details

Erschienen: 08.10.2018

Umfang: 309 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.6 x 22.7 x 15.4 cm

ISBN/EAN: 9783848746309

Umbreit-Nr.: 5089299

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