Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Notare in der nationalsozialistischen 'Volksgemeinschaft'

Cover von Notare in der nationalsozialistischen 'Volksgemeinschaft'

Das westfälische Anwaltsnotariat 1933-1945

Kißener, Michael (Prof. Dr.)/Roth, Andreas (Prof. Dr.)

Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

59.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Studie analysiert die Praxis des Notarberufs in der NS-Zeit in einer zweifachen, sich ergänzenden Annäherung aus zeitgeschichtlicher und rechtshistorischer Perspektive. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Platz der Notare in der von den Nationalsozialisten propagierten Volksgemeinschaft. Die beiden Verfasser arbeiten heraus, mit welchen Erwartungen Notare vonseiten des NS-Regimes konfrontiert waren. Anhand von statistischen Erhebungen, der Analyse von Personalakten und der Urkundenüberlieferung zeigen sie, wie die Notare auf diesen Erwartungsdruck reagierten und wie sie den ihnen verbliebenen Handlungsspielraum bei der Ausübung ihres Berufes nutzten. Vor diesem Hintergrund wird insbesondere die Rolle der Notare in den Arisierungsverfahren beleuchtet, in denen jüdische Unternehmer und Privatleute um ihr Eigentum gebracht wurden. Die Untersuchung erfolgt am Beispiel der westfälischen Landgerichtsbezirke Dortmund, Hagen und Münster-Land.

Weitere Details

Erschienen: 10.10.2017

Umfang: 502 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3.1 x 22.6 x 15.8 cm

ISBN/EAN: 9783848742127

Umbreit-Nr.: 2790249

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.