Die Kollision vertraglicher Forderungen
Zu einer Bevorzugungspflicht als Ausnahme vom Präventionsgrundsatz, Nomos Universitätsschriften - Recht 902
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Zusatztext
Die Untersuchung zeigt, dass bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen ein Schuldner kollidierender vertraglicher Forderungen einen Glubiger bevorzugt behandeln muss und somit vorrangig an ihn zu leisten hat. Diese Pflicht ergibt sich aus Treu und Glauben. Nach dem Prventionsgrundsatz soll bei Forderungskollisionen derjenige Glubiger die Leistung erhalten, der sein Recht zuerst durchsetzt. Bis zur Vollstreckung jedoch soll der Schuldner frei sein, an welchen Glubiger er leistet und an wen er gegebenenfalls Schadensersatz zahlt. Dies kann jedoch in Ausnahmefllen zu Ergebnissen fhren, welche bestimmte Glubiger ber Gebhr belasten. Die Arbeit zeigt, dass, wenn die jeweiligen Treuepflichten des Schuldners unterschiedlich stark sind, eine Bevorzugungspflicht bestehen kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Interessen der Glubiger am vertragsgemen Erhalt der Leistung stark divergieren.
Weitere Details
Erschienen: 31.03.2017
Umfang: 377 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.3 x 22.8 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783848737062
Umbreit-Nr.: 2011815
