Drittwirkung im Unionsrecht
Die Begründung einer Horizontalwirkung allein durch Vorrang und unmittelbare Anwendbarkeit
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Zusatztext
Die Arbeit entwirft eine indigen europarechtliche Lsung zum Problem der unmittelbaren Drittwirkung von primrrechtlichen Normen. Das Phnomen der Wirkung von ursprnglich abwehrrechtlich verstandenen Normen zwischen Privaten stt hufig auf Kritik, die aus einer bertragung von nationalstaatlichen, dogmatischen Anstzen und Sichtweisen auf die europische Ebene stammen. Die Arbeit untersucht die Rechtsprechungslinien des EuGH zu Grundfreiheiten, allgemeinen Grundstzen und den Gewhrleistungen der Grundrechtecharta sowie den Wortlaut der fraglichen Normen und entwirft eine eigene Theorie, die auf das Konstrukt der Drittwirkung verzichtet. Eine Horizontalwirkung kann nach der hier dargestellten Theorie allein durch die vom EuGH entwickelten und anerkannten Konzepte "Vorrang" und "unmittelbare Anwendbarkeit" begrndet werden, ohne dass es einen Rckgriff auf das Konzept der "Drittwirkung" bedarf.
Weitere Details
Erschienen: 27.06.2016
Umfang: 151 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 22.7 x 15.4 cm
ISBN/EAN: 9783848732395
Umbreit-Nr.: 9492699
