Machterhalt und Herrschaftssicherung
Namen als Legitimationsinstrument in transkultureller Perspektive, Macht und Herrschaft 8
Die Funktion eines Namens erschöpft sich in der Vormoderne häufig nicht in der Bezeichnung eines Individuums.
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Zusatztext
Die Funktion eines Namens erschöpft sich häufig nicht in der Bezeichnung eines Individuums. In vormodernen Gesellschaften erfolgt die Namenvergabe zumeist sehr bewusst und kann der Legitimation von Herrschaftsansprüchen dienen oder politische Programmatiken zum Ausdruck bringen. Besonders in Führungsschichten entfalten Personennamen so oftmals performativen Charakter, um Vergangenes und Gegenwärtiges zu sichern oder Zukünftiges anzukündigen. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen dieses Phänomen in transkultureller Perspektive und nehmen dabei vergleichend Praktiken der Neu-, Nach- und Umbenennung in chinesischen, indischen und europäischen Räumen in den Blick. A name is not merely an identifier of an individual. In pre-modern societies name-giving is a deliberate act often which might legitimise political claims and agendas. Especially the personal names of elites display performative qualities to secure past and present or to herald the future. The contributors of this volume analyse this phenomenon in a transcultural perspective comparing practices of (re)naming in Chinese, Indian and European regions.
Weitere Details
Erschienen: 09.12.2019
Umfang: 352 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.5 x 23.5 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783847110842
Umbreit-Nr.: 8024976
