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Der Himmel als transkultureller ethischer Raum

Cover von Der Himmel als transkultureller ethischer Raum

Himmelskonstellationen im Spannungsfeld von Literatur und Wissen, Schriften des Jakob-Fugger-Zentrums Augsburg 2

Harald Lesch/Bernd Oberdorfer/Stephanie Waldow

Vandenhoeck & Ruprecht

Wie fungiert der Himmel in unterschiedlichen Disziplinen als Projektionsraum für ethische Fragestellungen? Der Fokus liegt hier auf verschiedenen Darstellungsmodi des Himmels in ihrer Funktion für die Lebensweltorientierung.

75.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Bereits seit der Antike ist der Himmel ein zentraler Raum, der jenseits von festen Orts-, Zeit- und Identitätszuschreibungen das Verhältnis von Individuum und Kosmos und die damit in Zusammenhang stehenden Grundfragen der menschlichen Existenz und deren Wertkonzepte aushandelt. So stellt der ethische Zugang zum Himmel zentrale Fragehorizonte bereit, die in den Kontext der interdisziplinären Forschungsfelder und kulturellen Horizonte eingebettet werden. Neben diesen Fragehorizonten ist aber auch die ästhetische Umsetzung dieser Perspektivierungen von zentraler Bedeutung, denn wissenschaftliche wie religiöse Texte, die sich mit diesen Konzepten auseinandersetzen und den Himmel als Projektionsraum einsetzen, entfalten eine literarisch-rhetorische Kraft. Diese auf ihre ethischen Implikationen hin zu untersuchen, ist ein wichtiges Ziel des Bandes.

Autorenportrait

Prof. Dr. Harald Lesch lehrt seit 1995 Theoretische Astrophysik an der LMU München und seit 2002 Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München.

Weitere Details

Erschienen: 05.12.2016

Umfang: 408 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783847106180

Umbreit-Nr.: 9449306

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