Celan-Referenzen
Prozesse einer Traditionsbildung in der Moderne
Natalia Blum-Barth/Christine Waldschmidt
Die Beiträger eröffnen den Blick auf ein breites Spektrum der dichterischen bzw. künstlerischen Bezugnahme auf Paul Celan.
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Zusatztext
Die Beiträger eröffnen den Blick auf ein breites Spektrum in Verfahren und Funktionen der dichterischen bzw. künstlerischen Bezugnahme auf Paul Celan. Sie thematisieren unterschiedliche Varianten der Fortsetzung, Aneignung und Reminiszenz, der affirmierenden und anerkennend kritischen Wiederverwendungen von Bildern und sprachlich-stilistischen Eigenarten Celanscher Gedichte, von zum Zitat geronnenen poetischen Programmen und Dichtungsidealen. Das Interesse gilt dabei der Produktivität, welche diesen Bezugnahmen für die Dynamiken der Traditionsbildung in unterschiedlichen Medien zukommt. Hierbei wird erkennbar, wie sich über die Celan-Referenzen Fragen ästhetischer Mustergültigkeit und der moralischen Verantwortung von Kunst verhandeln sowie poetologisch-legitimatorische Diskurse entfalten lassen.
Autorenportrait
Sie promovierte über deutschsprachige Literatur aus der Bukowina.
Weitere Details
Erschienen: 18.01.2016
Umfang: 287 S.
Sprache: ENG
Einband: GEB
Format: 2.2 x 23.6 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783847104650
Umbreit-Nr.: 8635249
