Krieg und Kriegserfahrung im Westen des Reiches 1568-1714
Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit, Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit 20
Wie sah der Alltag des Kriegs in der Frühen Neuzeit aus? Welche gesellschaftlichen Konsequenzen hatte militärische Gewalt und wie wurde sie wahrgenommen und erfahren?
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Zusatztext
Der Westen des Heiligen Römischen Reiches war vom späten 16. bis in das frühe 18. Jahrhundert fast ununterbrochen von den europäischen Kriegen der Epoche betroffen, u.a. dem Achtzigjährigen Krieg in den Niederlanden, dem Dreißigjährigen Krieg und dem Spanischen Erbfolgekrieg. Durch ihre Nähe zu den Niederlanden, die sich im im politischen Umbruch befanden, und dem expandierenden Königreich Frankreich bildeten das Rheinland, die Pfalz und der Oberrhein zentrale Schauplätze von Kriegshandlungen, waren Rückzugs- und Durchzugsgebiet von Söldnerheeren sowie Migrationsziel zahlreicher Flüchtlinge. Die Beiträger des Bandes schildern den Alltag des Krieges und fragen nach den gesellschaftlichen Konsequenzen sowie der Wahrnehmung und Erfahrung militärischer Gewalt in der Frühen Neuzeit.
Weitere Details
Erschienen: 09.12.2015
Umfang: 392 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.5 x 23.5 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783847103509
Umbreit-Nr.: 7916399
