Sagenreise durch Thüringen
Hörbuchdownload - Erfurt - Eisenach - Hörselberg - Kyffhäuser - Gera - Thüringer Wald, Gelesen von: Rolf Boysen/Nico Holonics/Simone Kabst u a, Gekürzt, Ungekürzt
Bechstein, Ludwig/Grimm, Brüder/Grässe, Johann Georg Theodor
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Zusatztext
Eine Sagenreise durch Thüringen, vom Harz bis zum Thüringer Wald, vom Eichsfeld bis zum VogtlandJede Region in Deutschland, Österreich und der Schweiz hütet ihren eigenen Märchen- und Sagenschatz, so auch Thüringen: Im Kyffhäuser wartet Friedrich Barbarossa auf seine Wiederkehr. im Hörselberg erscheint dem Ritter Tannhäuser die Fruchtbarkeitsgöttin als Venus, die sich auch hinter dem Namen »Frau Holle« verbirgt. Und die Gemäuer der geschichtsträchtigen Wartburg haben schon vor Martin Luther viel gesehen: Den Wettstreit der Minnesänger und die heilige Elisabeth zum Beispiel. Es gibt viele Rätsel und Geheimnisse zu entdecken auf dieser akustischen Reise durch Thüringen, vom Harz bis zum Thüringer Wald, vom Eichsfeld bis zum Vogtland!Enthält: »Die Zwergenhöhle bei Stublach«, »Friedrich Rotbart«, »Graf Ludewig von Gleichen«, »Die Sage vom Tannhäuser«, »Der Wartburger Krieg«, »Die Rosen der heilgen Elisabeth«, »Frau Holle und der treue Eckart«Anthologie/Lesung mit Rolf Boysen, Nico Holonics, Simone Kabst, Thomas Loibl, Laura Maire, Anna Thalbach0h 41min
Autorenportrait
Ludwig Bechstein wurde am 24. November 1801 als unehelicher Sohn in Weimar geboren. Er absolvierte zunächst eine Apothekerlehre in Arnstadt, bevor der Herzog von Sachsen-Meiningen auf den jungen Schriftsteller aufmerksam wurde und ihm ein Stipendium zum Studium von Geschichte, Philosophie und Literatur in Leipzig und München ermöglichte. Ab 1831 arbeitete Bechstein als Bibliothekar, später als Archivar in Meiningen. Bekannt wurde er vor allem durch seine Märchen- und Sagensammlungen sowie durch Balladen und historische Romane. Am 14. Mai 1860 starb Ludwig Bechstein in Meiningen.Jacob (1785¿1863) und Wilhelm Grimm (1786¿1859) studierten in Marburg Rechtswissenschaften. 1830 erhielten sie einen Ruf an die Universität Göttingen. Dort gehörten sie zu den »Göttinger Sieben«. 1841 ernannte sie König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zu Mitgliedern der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Von dem Kreis der »Heidelberger Romantik« angeregt, gaben sie »Kinder- und Hausmärchen« und »Deutsche Sagen« heraus. Das letzte umfangreiche gemeinsame Werk der Brüder war das seit 1852 erschienene, zu ihren Lebzeiten nicht mehr vollendete »Deutsche Wörterbuch«.Johann Georg Theodor Grässe (1814¿1885) wurde im sächsischen Grimma geboren. Er studierte Philosophie und Archäologie in Leipzig sowie Literatur in Halle. Von 1838 an war er Lehrer an der Kreuzschule in Dresden. 1843 wird Grässe zum Privatbibliothekar des sächsischen Königs Friedrich August II. berufen, 1848 zum Direktor der königlichen Münzsammlung befördert, 1852 zum Direktor der königlichen Porzellansammlung, und ab 1855 war er Direktor des Grünen Gewölbes. Er übersetzte die »Gesta Romanorum« und die »Legenda aurea« aus dem Lateinischen ins Deutsche, veröffentlichte eine Bibliographie zum Volks- und Aberglauben und ist bis heute durch seine umfangreichen Sagensammlungen »Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen« und das »Sagenbuch des Preußischen Staates« bekannt.
Weitere Details
Erschienen: 23.08.2021
Umfang: 41 Min., 7 Tracks, 27.59 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783844544800
Umbreit-Nr.: 2797825
