Vera S. - Judas küsst
Zusatztext
Mirja folgt dem dringenden Wunsch ihrer Freundin, Vera, sich nach 10 Jahren, zu treffen. Sie verbringen eine laue Sommernacht am Weiher ihrer Jugend - im tiefsten Allgäu. In dieser Nacht lässt Vera, die äußerlich verwegen erscheint und noch immer nicht ganz ihrem Hippiestyle entsagen will, erneut die wilde Zeit mit einem Mann, namens Gregg Revue passieren. Vera und Mirja erfahren sich neu, obwohl sie sich ihr ganzes Leben lang kennen. Die häusliche und adrett wirkende Mirja, behütend und lebensnah erkennt, dass die von ihr angehimmelte Vera, die über Mut, Sicherheit und innere Gelassenheit verfügt, einen inneren Kampf führt und einen klaren Lebenskurs mit Spießertum zu verwechseln scheint. Vera ist schön, gerecht und verspielt, manchmal hochmütig und ihr Kampf heißt Gregg. "Lass uns zu Augenblicksammlerinnen werden" sagte Mirja am Ende der Geschichte. Die Liebesbeziehung zu Gregg trifft Vera am wundesten Kern ihres Selbstbildnisses. Gregg, ein Krimineller mit mehr Dreck am Stecken, als je ganz und gar aufgedeckt wird, geboren in feinsten Kreisen, äußerlich schwankend zwischen Penner und veredeltem Chauvinist' und jener, der märchenhaft Vanillepudding kochen kann, stürzt Vera nicht nur finanziell nahezu in den Ruin, sondern hält ihr bezüglich ihrer Lebenswerte einen deutlichen Spiegel vor. Das Blatt wendet sich, als der Lebensspieler Gregg den Bogen überspannt und sein eigenes Spiel nicht mehr versteht. Gregg, der einerseits eiskalt, arglose Geschäftspartner abzockt und andererseits Vera eine Nähe schenkt, erkennt zum ersten Mal in seinem Leben, was Liebe ist und was Verrat, da Vera das Spiel auf den Kopf stellt. Ihre Wege führen vom Allgäu nach Freiburg sowie Luxemburg und über Irland nach Spanien. Gregg's Pläne werden unsanft gestoppt, als er beginnt, diese Frau zu unterschätzen. Sie folgt ihm nach Irland und verlässt ihn mit weit mehr, als ihr zusteht, doch immer noch weniger, als sie verdiente. Ihr Schlusssatz lautet. "Jeder ist zu fast allem fähig."
Autorenportrait
AUTORIN - SuZahu stellt auf ihrer Autorenseite ihre Bücher vor. Es geht um Poesie, Bilder, Grafiken und Fotos. Sie über sich: "Der Himmel gehört dem, der ihn sieht" DER BLOG: http://blog.suzahu.de/ueber-suzahu INTENSION: Ich schrieb diese Texte, weil Eindruck immer nach Ausdruck "schreit" und nachdem all meine Gedichte immer "nur" auf sehr großen Bildern zu sehen waren und ich es leid war, diese umherzuschleppen, um mich auf Ausstellungen zu zeigen, dachte ich mir, dass ich vielleicht ein Buch entstehen lassen könnte. Dieser Gedanke wurde noch darin gefestigt, da ich ohnehin gerade einen Roman schrieb. So entstand mein "YES" und Weiteres folgte. BIOGRAPHIE: Ich wurde in Berlin geboren. Meine Eltern liebten den Süden und so wuchs ich seit meinem fünften Lebensjahr im Allgäu auf. Dort verbrachte ich meine Kinder- und Jugendzeit. Doch es zog mich noch mehr auf's Land. Gemeinsam mit meinem damaligen Mann, meiner Familie und vierzig Tieren verbrachte ich 1o Jahre fast "versteckt" und in Alleinlage auf unserer erworbenen Hobbyfarm. An diesem beschaulichen Ort praktizierte ich in eigener Tierheilpraxis der Freude wegen. Ein schöner Ausgleich - wie ich fand - zum "trubeligen" Broterwerb, der sich aus diversen Eventlocations, Bars, Diskotheken, Immobilien und Weiteres zusammensetzte. Nach persönlicher Innenkehr, Trennungen und Aufbruchstimmung zog ich 2006 nach München und um finanziell unabhängig zu bleiben, versuchte ich mich in den unterschiedlichsten Jobs. So wurde ich wieder selbständig und gründete eine kleine DigitalPrintFirma mit ihrem Sitz in Freising. Hier entstand die Liebe zum Detail in Bezug auf die fast grenzenlosen Möglichkeiten der heutigen Drucktechniken. Meine Idee aufgreifend, gestaltete ich Bilder und stellte 2010 anlässlich einer Vernissage in der Leopoldstraße in München meine Texttafeln aus. Da diese gut ankamen war mir auch ein Auftritt bei der Kunstmesse Stroke in München vergönnt. Immer dominiert auf meinen Bildern, die groß, klein, sehr groß und auch aus Beton waren, der TEXT. Geschrieben habe ich schon immer. Einer meiner Chefs hinterließ einen bleibenden Eindruck. Er liebte Latein, lernte diese Antisprechsprache kontinuierlich und ich musste ihn täglich abfragen. Er war damals 68 Jahre alt. "Latein ist keine Sprache, sondern eine Art zu, denken." Ein Zitat von ihm. Auch entdeckte er meinen etwas anderen Schreibstil - immer dann - wenn ich Berufungsbegründungen abwandelte, um sie farbiger erscheinen zu lassen. Ich mochte ihn sehr und er mich. Als er starb, vermachte er mir vier Lederstühle. Diese begleiten mich seither und das werden sie immer tun. "Schreib' Bücher!" Das riet er mir vor ca. 25 Jahren. Meine Lateinkenntnisse aus Schulzeiten frische ich auch immer mal wieder auf. Auch das blieb mir aus dieser Begegnung. Zu Beginn etwas verhalten, doch nicht zweifelnd wagte ich mich 2005 anfänglich an Gedichte und Aphorismen, gewann einen Preis, so dass u.a. mein allererster Text "BEGEHREN" auf diese Weise veröffentlicht wurde. Dann wühlte ich in meinen Kisten zu Hause und entschied, zusammenzufassen, was dort ungeordnet vor sich hin dämmerte. Ich schreibe zudem in mehreren Co-Autorenschaften und wer mich sucht, kann mich in einigen Blogs finden oder in der Literaturzeitschrift DIE WORTSCHAU oder bei TheIntelligence. Besonders viel Spaß bereiten mir die kleinen Geschichten, die ich im "goodnewstoday" - Blog veröffentliche, der einem sozialen Zweck dient und u.a. das Kinderhospiz BÄRENHERZ finanziell über Spenden unterstützt. Ebenso finden könnte man mich - so man denn mag - im Eliteraturblog. Meine zentralen Lebensthemen sind die Liebe - wessen nicht? Licht und Schatten, Doppelmoral, Grenzüberschreitung und die Schönheit im Augenblick. Diese Dinge beäuge ich in all meinen Büchern und wenn ich schreibe "all meine Bücher" so deshalb, weil ich immer schreibe. AKTUELLE BÜCHER: VERA S. Judas küsst Melodram Cover: s
Weitere Details
Erschienen: 21.08.2012
Umfang: 220 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.3 x 21 x 14.8 cm
Lesealter: Lesealter: 16-18 J.
ISBN/EAN: 9783844230307
Umbreit-Nr.: 687735
