Untersuchungen zur Wirkung von borhaltigen, mikrolegierten Stählen mit variierenden Mangangehalten auf die Heißduktilität
Berichte aus dem Institut für Eisenhüttenkunde 2015,7
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Zusatztext
Während des Stranggießprozesses kann es zur Rissbildung beim Übergang vom vertikalen in den horizontalen Bereich kommen. Die Kenntnis der jeweiligen Duktilität ist entscheidend, um Oberflächenrisse beim Richten des Stranges zu vermeiden. Dabei ist die Duktilität charakterisiert als die temperaturabhängige Brucheinschnu¨rung, die aus praktischen Heißzugversuchen ermittelt wird. Mit steigender Versprödung des Werkstoffes nimmt die Brucheinschnu¨rung ab. Zur industriellen Herstellung von neuen höchstfesten Stählen sind Vorversuche notwendig, um diese auf einer kommerziellen Stranggießanlage vergießen zu können. Aus diesem Grund werden thermodynamische Modellierungen, Ausscheidungsanalysen und Heißzugversuche fu¨r verschiedene borlegierte, mikrolegierte Stähle mit Mangangehalten zwischen 0,7 Gew.-% und 25 Gew.-% durchgefu¨hrt. Bor scheidet u¨berwiegend zusammen mit Mangan in komplexen Ausscheidungen aus. Mit steigendem Mangangehalt kommt es zur einer signifikanten Verringerung der Duktilität, wodurch Risse beim Stranggießen auftreten können.
Weitere Details
Erschienen: 08.10.2015
Umfang: 284 S., 173 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
ISBN/EAN: 9783844039276
Umbreit-Nr.: 8616109
