Wege ins Nichts: Über die Isolation in Klaus Manns Werk
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Zusatztext
Wie nah können sich Menschen sein? Das Werk von Klaus Mann gibt pessimistische Antworten. Im Spannungsfeld zwischen Politik, Homosexualität und Kunst verlieren sich seine Figuren immer wieder in der Isolation. Sie begegnen sich, berühren sich " und stehen am Ende doch alleine da, unfähig, eins zu werden, dem "Fluch der Individuation" ausgeliefert.Das Buch liefert Erklärungsansätze für das zentrale Isolationsmotiv in den Romanen und Erzählungen des berühmten Schriftstellers. Dabei zeigt sich, wie konsequent die Bezüge zwischen vielen seiner Werke sind. Melancholie, Drogenmissbrauch und Todessehnsucht bestimmen seine Prosa. In seinem Exilwerk verdichten sich diese Motive oft in der Heimatlosigkeit der Figuren.Bereits in Der Fromme Tanz deuten sich Motive an, die Klaus Mann in späteren Werken weiter ausarbeitete. Untersucht werden zudem Treffpunkt im Unendlichen, Flucht in den Norden, Symphonie Pathétique, Der Vulkan sowie einige Erzählungen " darunter auch Vergittertes Fenster. Auch der autobiographische Wendepunkt steht in der erzählerischen Tradition des Schriftstellers. Wie nah sind sich die Figuren in Klaus Manns Werk? Dieses Buch gibt Antworten.
Autorenportrait
Sebastian Schult wurde 1982 in Stralsund geboren. Sein Studium der Germanistik, Anglistik und Kommunikationswissenschaften schloss er 2008 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald erfolgreich mit dem akademischen Grad der Magistra Artium ab. Die Neuere Deutsche Literatur war sein Studienschwerpunkt. Besonders intensiv beschäftigte er sich während dieser Zeit mit dem Werk von Klaus Mann.
Weitere Details
Erschienen: N/A
Umfang: 0.69 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783842842762
Umbreit-Nr.: 7649673
