Das Wort Gottes und seine allegorische Auslegung
Der Kreuzaltar des Münsters von Doberan
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Zusatztext
Die altkirchliche Allegorie gilt weithin als veraltete und unwissenschaftliche Methode der Bibelauslegung. Sie aber bildete das Muster, welches Exegese, Dogmatik und Liturgie miteinander verband. Der Autor versucht anhand des Doberaner Kreuzaltars dieses Muster semiotisch zu erfassen und zu zeigen, dass die altkirchliche Allegorie weder willkürlich ist, noch ihrem Wesen nach wissenschaftlicher Exegese widerspricht. Die Allegorie des Doberaner Kreuzaltars entspricht der Grundstruktur der biblia pauperum. Das Buch bietet mithin auch ein Schlüssel für das ikonographische Verständnis mittelalterlicher biblischer Darstellungen.
Autorenportrait
Martin Grahl, geb. 1958. Er veröffentlichte Aufsätze vor allem zu Themen der Kirchengeschichte. 2001 promovierte er über Theodor Kliefoth und lehrt seit 2003 Kirchengeschichte und Dogmatik an der Lutherakademie und der Universität Lettlands. Er ist Auslandspfarrer der EKD in Riga.
Weitere Details
Erschienen: 24.09.2014
Umfang: 280 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.7 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783841601209
Umbreit-Nr.: 1300306
