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Sternkinder

Cover von Sternkinder

Asscher-Pinkhof, Clara

Oetinger Taschenbuchverlag

8.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

'Sternkinder, der Titel klingt nach Märchenbuch. Doch die Sternkinder, von denen in diesem Buch berichtet wird, sind keine Märchenfiguren, sondern kleine holländische Mädchen und Jungen mit Hitlers Judenstern auf dem Schulkleid und der Spielschürze. Diese Sternkinder sind so wichtig wie das Tagebuch der Anne Frank. Die Erwachsenen und die Halbwüchsigen müssen es lesen. Da hilft keine Ausrede.' Aus dem Vorwort von Erich Kästner "Sternkinder": Das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die Schrecken der Konzentrationslager - und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah. Clara Asscher-Pinkhof, die selbst deportiert wurde und nur durch großes Glück überlebte, beschreibt die Verfolgung durch die Augen der Kinder und findet so besonders eindringliche Bilder. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1962. Erstmals ungekürzt und neu übersetzt von Mirjam Pressler.

Autorenportrait

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für bildende Künste in Frankfurt und lebt heute als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in der Nähe von München. Sowohl für ihre Bücher als auch für ihre Übersetzungen erhielt sie zahlreiche Preise. AsscherPinkhof wurde 1896 in Amsterdam geboren. Sie stammt aus einer kinderreichen Familie, wurde Lehrerin und lebte bis 1941 in Groningen. Infolge der deutschen Besetzung Hollands war sie gezwungen, nach Amsterdam überzusiedeln. Dort unterrichtete sie jüdische Kinder, die öffentliche Schulen nicht mehr besuchen durften und bald den gelben Stern als Erkennungszeichen tragen mussten. Mit einer Gruppe jüdischer Familien, dann nur mit deren Kindern teilte AsscherPinkhof den Weg durch die Konzentrationslager bei Drentse, Westerbork, zuletzt BergenBelsen. Durch einen Austausch von Gefangenen und Lagerinsassen im Juli 1944 gelangte sie nach Palästina. Dort arbeitet sie zuerst in einem Kibbuz, später als Lehrerin für Hebräisch in der Erwachsenenbildung. Sie starb 1984 in Kiriat Tivon/Israel. 1962 wurde sie für ihr Buch STERNKINDER mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Das Buch war in Holland bereits 1946 erschienen. In klarer, unpathetischer Sprache ist das Buch der eindrucksvolle Erlebnisbericht des Leidensweges der jüdischen Kinder durch die KZLager, den AsscherPinkhof begleitete. Für die deutsche Bearbeitung und Übersetzung schrieb Erich Kästner ein stark beachtetes Vorwort, das den Dokumentarwert des Buches neben den des Tagebuches der Anne Frank stellt. Susanne Heeder, geboren 1961, studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Seit 1992 arbeitet sie freiberuflich im Bereich der Umschlaggestaltung für verschiedene Verlage. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Weitere Details

Erschienen: 01.11.2012

Umfang: 288 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.3 x 19 x 12.5 cm

Lesealter: Lesealter: 12-14 J.

ISBN/EAN: 9783841501202

Umbreit-Nr.: 3525427

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